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Vorbereitung Coloskopie.pdf
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Patenientenaufklaerung Coloskopie.pdf
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ULTRASCHALL:

Die Bauch-Ultraschalluntersuchung (Abdomensonografie) ist „die verlängerte Hand des Gastroenterologen“. 

Mithilfe dieser nebenwirkungsfreien und nicht belästigenden Untersuchungsmethode erhalten wir zweidimensionale Bilder von Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Milz, Dünn- und Dickdarm, Bauchgefäßen, Harnblase, Prostata oder Gebärmutter und Eierstöcken. So gewinnen wir auf einfache Art und Weise wichtige Informationen bei klinischen Fragestellungen (Lebererkrankung, Gallensteinleiden, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Darmentzündung, Tumorerkrankung). 

Dies ist wichtig bei der diagnostischen Zuordnung geklagter Bauchsymptome. Die Qualität und Aussagekraft der Ultraschalluntersuchung hängt von den lokalen Untersuchungsbedingungen im Körper des Patienten und der Erfahrung des Untersuchers ab.

 

 

GASTROSKOPIE:

Eine Magenspiegelung (Gastroskopie) dauert ca. 5 Minuten. Das unangenehme Schlauchschlucken wird durch eine lokale Betäubung der Rachenschleimhaut mit einem Spray und - falls erwünscht - durch eine Beruhigungsspritze deutlich erleichtert. 

Durch direkte Einsicht (Endoskopie) wird mittels Videotechnik der Bereich von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm beurteilt (Ösophagogastroduodenoskopie). Wichtige Befunde werden fotodokumentiert und bei Bedarf wird eine schmerzlose Entnahme von Gewebeproben (Biopsie) durchgeführt. Das entnommene Gewebe wird zur mikroskopisch-feingeweblichen Untersuchung weitergeleitet (Histologie). Die Gastroskopie beantwortet Fragen nach dem Vorliegen von Magen- und  Zwölffingerdarmgeschwüren, Schleimhautentzündungen, Magenbakterien (Helicobacter pylori), Reizmagen, Refluxkrankheit, aber auch ernsten Erkrankungen wie Magen- oder Speiseröhrenkrebs.

Symptome, die eine Magenspiegelung erforderlich machen sind: Oberbauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Schluckstörung, nicht geklärter Husten oder Heiserkeit, ungeklärte Blutarmut, Gewichtsabnahme und chronische Durchfälle.

Die Untersuchung wird technisch schonend und vorsichtig durchgeführt. Sie werden während der Magenspiegelung intensiv betreut und brauchen deshalb keine Angst davor zu haben. Wir führen in unserer Praxis ca. 800 Gastroskopien pro Jahr durch.

 

 

KURATIVE COLOSKOPIE:

Chronische Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Blähungen, Durchfälle, geänderte Stuhlgangsgewohnheiten, Darmblutungen, Gewichtsabnahme und Schwäche können Hinweise auf gut- oder bösartige Darmerkrankungen sein und machen zur diagnostischen Klärung eine Darmspiegelung erforderlich. Wenn aufgrund solcher klinischer Symptome die Indikation zur Darmspiegelung gestellt wird, sprechen wir von einer sogenannten „kurativen Coloskopie“.

Mit einem beweglichen Endoskop werden Mastdarm, Dickdarm und gegebenenfalls auch unterer Dünndarm in Videotechnik untersucht. Eventuell werden Gewebeproben (Biopsien) zur mikroskopischen Untersuchung entnommen.

Die vorangehende Darmreinigung durch Trinken mehrerer Liter einer Abführflüssigkeit erfordet Disziplin und ist eine wichtige Voraussetzung für eine aussagekräftige Untersuchung. Untersuchungsstress und Bauchschmerzen können durch eine Prämedikation (intravenöse Gabe eines Schmerz- und Beruhigungsmittels) verhindert werden.

Wir führen in unserer Praxis jährlich etwa 1.200 Coloskopien durch.

 

 

VORSORGECOLOSKOPIE:

Als Vorsorgecoloskopie wird die Darmspiegelung bei beschwerdefreien Menschen ab 55 Jahren zur Darmkrebsverhinderung bzw. –Früherkennung bezeichnet. In Deutschland erkranken jährlich etwa 70.000 Menschen neu an Darmkrebs. Es handelt sich bei Männern und Frauen um den zweithäufigsten bösartigen Tumor. Würden sich alle Menschen ab 55 Jahren einer Vorsorgecoloskopie unterziehen, könnten in Deutschland pro Jahr etwa 50.000 Darmkrebserkrankungen verhindert werden.

Bis 2007 gingen von berechtigten Frauen ab 55J. etwa 16% zur Vorsorgecoloskopie, von den berechtigten Männern ab 55J. nur etwa 8%! Bei dieser Untersuchung finden wir bei jeder 5. Frau und bei jedem 4. Mann abtragungswürdige Schleimhautpolypen. Diese meist noch gutartigen Vorstufen von Darmkrebs werden im Rahmen der Vorsorgecoloskopie direkt endoskopisch schmerzfrei entfernt. Dieser Behandlungsschritt wird Polypektomie genannt. Auf diese Weise wird die Entwicklung eines Darmkrebses verhindert. In 1% der Vorsorgecoloskopien finden wir bereits kleine Dickdarmkrebse, die sich meist in sehr frühen Tumorstadien befinden und operativ, manchmal bereits sogar endoskopisch, geheilt werden können.

Die Untersuchung mit dem flexiblen Coloskop kann durch eine Prämedikation (intravenöse Gabe eines Schmerz- und Beruhigungsmittels) für den Patienten komfortabel gestaltet werden. Wegen des möglichen Eingriffes bei der Vorsorgecoloskopie ist ein ausführliches Vorgespräch mit dem behandelnden Arzt erforderlich und gesetzlich vorgeschrieben.

Wir führen in unserer Praxis jährlich etwa 1.200 Coloskopien durch.

 

 

POLYPEKTOMIE:

Finden wir im Rahmen einer Darmspiegelung (Coloskopie) einen sogenannten Polypen, so können wir diese gutartige Schleimhautneubildung zur Verhinderung eines Darmkrebses in der gleichen Sitzung mit einer kleinen Biopsiezange oder mit einer elektrischen Drahtschlinge direkt endoskopisch entfernen. Dieser Vorgang heißt Polypektomie, es handelt sich dabei um aktive Darmkrebsprävention. Der Eingriff ist schmerzfrei und risikoarm. Die Gefahr einer damit verbundenen Darmverletzung liegt bei 1:1000. Dem gegenüber steht das statistische Risiko, dass ohne Coloskopie und Polypektomie jeder 16. Mensch in Deutschland an Darmkrebs erkrankt (Lebenszeitrisiko 6%) und jeder 40. daran sogar versterben wird (Lebenszeitrisiko 2,5%). Aufgrund dieser Risikoabwägung kann jedem guten Gewissens zur Vorsorgecoloskopie geraten werden. Nicht umsonst haben die gesetzlichen Krankenkassen diese Leistung seit September 2002 in ihr Vorsorgeangebot aufgenommen.

 

 

 

PRAXIS DR. JUSTUS KÄRNER  -  Facharzt für Innere Medizin & Gastroenterologie

Engelstraße 31  ·  54292 Trier  ·  Telefon: +49 (0) 6 51 / 2 72 77  ·  Fax: +49 (0) 6 51 / 148432  ·  Mail:info@praxis-kaerner.de


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